Allerweltshaus Dekolonial

Das Projekt Allerweltshaus Dekolonial hat das Ziel sich mit den Themenschwerpunkten
Postkolonialismus, Rassismus und den daraus aktuell resultierenden Machtverhältnissen,
hauptsächlich in der politischen Bildungsarbeit, auseinanderzusetzen. Durch den Aufbau eines
dazu entsprechenden Netzwerkes, sowie der Zusammenarbeit mit von Rassismus negativ
betroffenen Menschen, soll eine Vielfalt an Massnahmen hinsichtlich einer rassismussensiblen
Bildungsarbeit angeboten werden.

 

Im Laufe des Projektes werden Workshops für eigenmächtiges Handeln angeboten und
darüber hinaus ein neuer Multiplikator*innenpool zur rassismuskristischen Bildungsarbeit
aufgestellt. Die Konzipierung von Workshops soll in Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden
durchgeführt werden. Wir werden uns in erster Linie an zielgruppen- und bedarfsspezifischen
Aspekten orientieren und setzen für jeden Workshops entsprechende Akzente und
Schwerpunkte. Da die behandelten Themenschwerpunkte an Vielfalt und Tiefe gewinnen wenn
unterschiedliche Meinungen und Blickwinkel zusammenkommen, werden die Arbeitslinie, die
Inhalte, sowie die Methoden und Umsetzungsformen gemeinsam definiert.


Angesprochen sind insbesondere Black and People of Color (BPoC), Migrant*innen und
Geflüchtete:
• die sich weiter vernetzen möchten
• die sich mit den Projektthemen inhaltlich auseinandersetzen möchten
• die sich im Bereich der politischen Bildungsarbeit weiterbilden möchten
• eigene Ideen und Engagement einbringen möchten
• mit Kenntnissen und/oder Erfahrung im Themenbereich Rassismus, Postkolonialismus

Im Laufe des gesamten Projektes, vorgesehen ist:
• Aufbau eines Netzwerks für BPoC, Migrant*innen und Geflüchtete
• Austausch (auch mit externen Netzwerken), Teilnahme an unseren Arbeitstreffen und an
anderen externen Seminaren/Konferenzen
• Konzeption, Nach- und Vorbereitung der Empowermentworkshops und Veranstaltungsreihe
• Dokumentation der inhaltlichen Aktivitäten (Video- und Audioaufnahme, Texterstellung)
• Übersetzung und Moderation von Veranstaltungen und Workshops
• Konzeption, Umsetzung und Betreuung von BPoC Safe Spaces
• Öffentlichkeitsarbeit (Management der Webseite, Facebook, sowie andere Social Media)

 

Ein ehrenamtliches Praktikum bei der Projektarbeit ist ab November 2018 möglich (8-10h wöchentlich, mind. 3 Monate). Falls ihr euch angesprochen fühlt, sendet gerne eine Bewerbung (mit Lebenslauf und Motivationsschreiben) spätestens bis zum 28.10.2018 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Mailbetreff: Praktikum

Wir bieten:
• Mitarbeit bei Planung und Durchführung von Workshops und Veranstaltungen
• Erfahrungaustausch mit Themen des Rassismus und Postkolonialismus

• Teilnahme an monatlichen Empowerment- und Weiterbildungworkshops
• Recherche, Diskussion und Wissenszuwachs

• Öffentlichkeitsarbeit (Homepage und Social Media)

• Einblicke und Arbeitsweisen in unterschiedliche Bereiche unseres interkulturellen Zentrums, Allerweltshaus
• Mitarbeit im engagierten Projekt-Team

 

Wir treffen uns 2 Mal monatlich im Allerweltshaus. Seid herzlich eingeladen!

Haben wir Eure Interesse geweckt? Dann gerne Euch bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  melden. Auch wenn es Fragen gibt.

 

Ansprechperson: 

Fernanda Oliveira de Souza - ist M.Sc. im Environment & Society. Sie arbeitet seit 2015 im
Allerweltshaus und sammelt in den letzten Jahren Arbeitserfahrungen mit rassismuskritischen
und postkolonialen Themen als Referentin in der politischen Bildungsarbeit.

 

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL  mit finanzieller Unterstützung des

 

und aus Mitteln des evangelischen kirchlichen Entwicklungsdiensts