ALLERWELTSHAUS DEKOLONIAL - Medien von Weißen für Weiße?

Die Wirkmacht von (un)bewusstem Rassismus in Medien

Fr, 29. März 2019 - 11 bis 16 Uhr

mit Jasmin Mouissi

Allerweltshaus 1.Stock

Spendenbasis

In dem anstehenden Workshop ‚Medien von Weißen für Weiße? – Die Wirkmacht von (un)bewusstem Rassismus in Medien' erwartet die Teilnehmer*innen zunächst eine generelle Auseinandersetzung mit der Thematik Rassismus. Einen wesentlichen Schwerpunkt der Veranstaltung wird der Zusammenhang zwischen Rassismus und Medien bilden.

Rassismus ist schmerzhafter und trauriger Alltag für viele in Deutschland lebende Menschen. Dieses komplexe und allgegenwärtige Phänomen äußert sich höchst unterschiedlich. Das Spektrum von Rassismuserfahrungen reicht von offenen, eindeutigen Angriffen bis hin zu subtilen und schwer zu enttarnenden – nichtsdestotrotz als rassistisch zu kategorisierenden – Erlebnissen. Bittere Realität ist auch, dass Rassismus Einfluss auf diversen Ebenen ausübt und somit eine immense Beeinträchtigung für die Lebensrealität von Menschen, die davon negativ betroffen sind, darstellen kann.
In dem anstehenden Workshop ‚Medien von Weißen für Weiße? – Die Wirkmacht von (un)bewusstem Rassismus in Medien' erwartet die Teilnehmer*innen zunächst eine generelle Auseinandersetzung mit der Thematik Rassismus. Einen wesentlichen Schwerpunkt der Veranstaltung wird der Zusammenhang zwischen Rassismus und Medien bilden. Wie präsent ist Rassismus im TV, im Internet, in Zeitschriften und Büchern etc. und inwieweit wird ein rassistischer Status quo durch Medienschaffende vielleicht sogar aufrechterhalten? Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen des Workshops eine Rolle spielen werden.
Ziel ist es einen fundierten Einblick in rassismuskritisches Denken und Handeln zu erarbeiten und zudem eine intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten Rassismus im Kontext von Medien zu entlarven und thematisieren.
Der Workshop ist interaktiv angelegt, gegenseitigem Austausch sowie Fragen und Diskussionen wird also Raum gegeben.

Jasmin Mouissi ist als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre im Seminar für Sozialwissenschaften an der Universität Siegen tätig. Ihre Schwerpunkte sind Rassismus und Diskriminierung, Staatsbürgerschaft, Fluchtmigration sowie qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sie sich mit Rassismuserfahrungen von Schwarzen Kindern in Deutschland sowie den Handlungsstrategien der Erziehungsberechtigten in diesem Kontext.

Zielgruppen: BPoC (Black & People of Color) mit Interesse an der politischen Bildungsarbeit - gerne Menschen mit Flucht- und Migrationsbiographie.

Begrenzte Plätze! Anmeldungsfrist: bis zum 20.03 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.